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Sie können mehr über Ihre Reiseziele berichten als über Ihre Heimat? Das lässt sich ändern.

Im ersten Teil unserer Lokalen Entwicklungsstrategie erhalten Sie auf über 80 Seiten einen tollen Gesamtblick auf das GießenerLand. Die Daten stammen aus Statistiken, Berichten und Gesprächen mit Experten.

80 Seiten sind ganz schön viel? In unserer Serie  „Mach Dich schlau!“ liefern wir Ihnen in Kurzform interessante und überraschende Fakten über unsere Region. Und: Lesenswerte weiterführende Infos zu den Themen.

Verschaffen wir uns vorerst einen groben Überblick über die üblichen Zahlen:
Die Region GießenerLand umfasst eine Fläche von 748,61 km². Das sind 87,6 % der Fläche des Landkreises Gießen. Wir finden, jede Menge Raum für gute Ideen für unsere Region.

177.621 Menschen leben in der Region, also rund 65 % der Menschen des Landkreises Gießen. Das sind 346 Einwohner*innen pro km². Zum Vergleich: Die Einwohnerdichte der Stadt Gießen beträgt 1.257 Einwohner*innen je km².
Ganz klarer Vorteil für Alle, die auf dem Land leben: viele Freiräume, vielfältige Natur, ruhig und überschaubar. Einfach liebenswert und lebenswert.

Wir können gar nicht anders: Unser Herz schlägt für das Gießener Land, denn es besticht mit einer unglaublichen Vielfalt.

Fünf Naturräume verbinden sich hier einzigartig und beeindruckend. Mit den Vulkanausläufern des Vogelsberges im Osten über der Flusslandschaft des Lahntales erstreckt sich das Gießener Land nach Nordwesten hinein ins Gladenbacher Bergland. Im Süden finden sich die Ausläufer des Taunus und der Wetterau, die auch als die „Kornkammer Hessens“ bekannt ist. 35 % unserer Region sind mit Wald bedeckt. Hessens größtes zusammenhängendes Waldgebiet, der Krofdorfer Forst, befindet sich mit seinen Rotbuchen und Eichen zu 50 % im Gießener Land. Daneben sorgen rund 45 kleinere Fließgewässer und über 25 Seen und Teiche zusammen mit der Lahn für abwechslungsreiche Natur an und im Wasser.

Wir sind beeindruckt!

Landflucht? Das Gießener Land ist eine wachsende ländliche Region. Im Zeitraum von 2016 bis 2020 ist die Bevölkerung um 1,1 % gewachsen, regional jedoch unterschiedlich stark. Vor allem Kommunen im direkten Umland zur Stadt Gießen profitieren von der Nähe zur Stadt.

Und wie sieht die Zukunft aus? Was ist dran an der neuen „Landlust“? Aktuelle Wanderungstrends haben sich zugunsten ländlicher Räume verschoben. Spannende Fakten und Hintergründe beleuchtet die DVS zu diesem Thema in der Ausgabe der LandInForm “Auf dem Land wohnen”.

Zur Bevölkerungsentwicklung im Gießener Land lest ihr mehr in unserer LES ab Seite 29. Link LES.

Nur 22 Prozent aller Wohnungen im Gießener Land sind ein bis zwei Zimmerwohnungen. Das ist nicht verwunderlich? Wohl wahr. Die meisten verbinden mit dem Leben auf dem Land sicher das idyllische Häuschen im Grünen.

Tatsächlich möchten viele jüngere Menschen gerne in ihrer Heimat bleiben. Es fehlt jedoch an Angeboten für Wohngemeinschaften und an kleinen Single-Wohnungen. Im Modellprojekt „Junges Wohnen“ in Baden-Württemberg wurden deshalb Ideen entwickelt, um gleichzeitig dem Leerstand in Kommunen zu begegnen. Lesen Sie hier mehr darüber: https://kpunktland-drs.de/projekte/?post=junges-wohnen

Mehr Infos zum Wohnbestand bei uns im Gießener Land erfahren Sie in unserer LES ab Seite 39.

Zwei drittel aller Hausärzte im Gießener Land erreichen in den kommenden Jahren das Rentenalter. Damit liegt das Gießener Land im Landesdurchschnitt.

Der Ärztemangel ist eine Herausforderung, die es gilt zu meistern. Handlungsansätze werden dazu bereits bundesweit diskutiert. Ideen dem Ärzteschwund entgegenzuwirken, gibt dieses Modellprojekt: https://www.gesundheitsdialog-bw.de/fileadmin/media/Zukunftsfaehige-Gesundheitsversorgung_barrierefrei.pdf

Mehr zur hausärztlichen Versorgung in unserer Region lesen Sie  in unserer LES ab Seite 45.

 

Wenn es um Kultur- und Freizeitmöglichkeiten geht, ist in unserer Region für jeden etwas dabei : Schwimmbäder bieten im Sommer eine willkommene Abkühlung, in vielen kleinen Museen gibt es einiges über unsere Heimat zu lernen, und die beiden Programmkinos in Lich und Grünberg sorgen für Unterhaltung.

Das dem so ist, ist vor allem den zahlreichen Vereinen und Initiativen in den Dörfern, den Kommunen und vor allem den Künstler*innen der Region zu verdanken. Besonders der Landkreis unterstützt die örtliche Kultur mit Förderprogrammen wie „Vorhang auf“ oder „Förderpreis Kulturregion Gießen“.

Einen guten Überblick über die Angebote im Gießener Land erhalten Sie hier: https://www.giessener-land.de/index.php?section=home.php…

Hier erfahren Sie, was gerade in den Gießener Lahntälern los ist: https://www.giessener-lahntaeler.de/

In unserer LES analysieren wir das Kultur- und Freizeitangebot ab Seite 56

Noch mal schnell um die Ecke gehen und eine Packung Milch besorgen, das ist auf dem Land immer weniger möglich. Viele Läden sind verschwunden und damit auch Orte der Begegnung im Dorf.

Im Gießener Land ist die Nahversorgung zwar gesichert, aber auch hier ist in den Ortsteilen ein Rückgang an Läden zu beobachten.

In den vergangenen Jahren sind deutschlandweit immer mehr Dorfläden als Gemeinschaftsprojekte entstanden, denn neue Ideen sind gefragt. Wir unterstützen diese Ideen mit LEADER, wie zum Beispiel den Dorfladen in Lich-Eberstadt oder in Hungen-Villingen.

Wie aktuelle Trends aussehen und in der Praxis funktionieren, darüber informiert diese Broschüre des Thünen-Instituts für Ländliche Räume: https://literatur.thuenen.de/digbib_extern/dn064077.pdf

In unserer LES lesen Sie mehr zur Nahversorgung ab Seite 53

Rad fahren zu Arbeit macht nicht nur glücklich (wir sprechen hier aus Erfahrung 😊), sondern hilft auch dem Klima. Wie gut das Radeln im Gießener Land geht, das haben wir uns auch für die Lokale Entwicklungsstrategie angeschaut. Infos gibt das Radverkehrskonzept des Landkreises, bei dem sich auch Bürger*innen eingebracht haben. Ihre Wünsche für besseres Radfahren im Alltag wurden aufgenommen und auch zukünftige Maßnahmen erarbeitet. Insgesamt bestätigt das Konzept, dass es sich lohnt, das Wegenetz für das Alltagsrad  auszubauen.

Sie möchten mehr darüber lesen? Hier geht´s zum Radverkehrskonzept des Landkreises. https://www.lkgi.de/der-landkreis/3248-radverkehrskonzept-fuer-den-landkreis-giessen

Über den Tellerrand geschaut: Schleswig-Holstein und Niedersachen sind gut aufgestellt in Sachen Radwege.

Fahrradmobilitätskonzept Niedersachsen:

file:///C:/Users/Region.GILAND/Downloads/210301_0325_0035_Fahrradmobilitaet_210103_es_-_final.pdf

Radstrategie Schleswig-Holstein 2030:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/fachinhalte/R/radverkehr/Downloads/radstrategie_Brosch%c3%bcre.pdf?__blob=publicationFile&v=1

In unserer LES mehr zum Radverkehrskonzept des Landkreises ab Seite 60.

Das Angebot von Sportstätten und Bürgerhäusern in unserer Region ist groß und wird rege genutzt. Die Ansprüche an Begegnungsorte befinden sich jedoch im Wandel. Gefragt sind generationsübergreifende Angebote, die Digitalisierung spielt eine Rolle, genauso wie Bewegungsmöglichkeiten auch außerhalb der Sportstätten. So rücken Outdoor-Treffpunkte, öffentliche „Wohnzimmer“ als Treffpunkte für kleinere Gruppen oder Möglichkeiten zum gemeinsamen Kochen immer mehr in den Fokus.

In der neuen Förderperiode setzen wir uns weiterhin für Treffpunkte ein, die ihr euch wünscht. Sie haben Fragen dazu? Sprechen Sie uns gerne an.

In unserer LES analysieren wir das aktuelle Angebot und die Wünsche von Treffpunkten in unserer Region ab Seite 55.

Das Pendeln mit dem Auto von zuhause zur Arbeit gehört für viele Menschen im ländlichen Raum zum Alltag.

Das Gießener Land weist zusammen mit der Stadt Gießen ein relativ ausgeglichenes Pendlersaldo auf. Das heißt, ungefähr gleich viele Menschen pendeln in die Region und wie auch aus der Region, beispielsweise in das Rhein-Main-Gebiet. Nur 19 Prozent der Menschen pendeln nicht, weil sie an ihrem Wohnort arbeiten.

Einen genauen Einblick in die Zahlen der einzelnen Kommunen und auch den unterschiedlichen Zielorten erhaltet ihr in unserer LES ab Seite 69.

Wer in die wohltuende Ruhe der Bäume eintauchen möchte, hat es im Gießener Land nicht weit. Auf rund 36 Prozent der Fläche laden heimische Mischwälder zum Entdecken ein. Das größte zusammenhängende Waldgebiet Hessens, der Krofdorfer Forst, bedeckt die Gemeinde Wettenberg mit stolzen 55,7 Prozent. Und auch in Laubach finden sich auf über 1800 Hektar Buchenwälder, in denen nicht wenige Baumriesen schon über 120 Jahre alt sind. Wir finden, wer dort noch nicht spazieren war, sollte dies unbedingt nachholen.

Mehr Infos zu den Anteilen der Wälder in den Kommunen erhalten Sie in unserer LES auf Seite 80.

Auch im Gießener Land ist die Hofnachfolge von landwirtschaftlichen Betrieben ein Thema. In rund 250 Betriebe ist der Betriebsinhaber mindestens 55 Jahre alt. Bei 163 dieser Betriebe gibt es keinen Nachfolger oder die Hofnachfolge ist ungewiss.

Wer mehr über dieses Thema wissen möchte, legen wir die Ausgabe “Was Hofnachfolge fürs Land bedeutet“ der LandInForm der Deutschen Vernetzungsstelle ans Herz https://www.netzwerk-laendlicher-raum.de/fileadmin/Redaktion/Seiten/Service/Publikationen/LandInForm/2021/LIF_4_21_bf2.pdf

Mehr über die landwirtschaftlichen Betriebe im Gießener Land lesen Sie in unserer LES ab Seite 81.

Viele wissen es nicht, aber es gibt ein gutes Angebot an direktvermarktenden Betrieben im Gießener Land.

Neben „direkt vom Bauern“ geht regional Einkaufen auch in Dorf- und Naturkostläden, Metzgereien und neben dem klassischen Einzelhandel auch aus Regiomaten.

In der Broschüre „Gutes aus der Region! Mehr bio-regionale Lebensmittel. Ausgabe 2.0“ werdet ihr fündig auf der Suche nach eurer regionalen Leckerei.
https://www.lahn-dill-kreis.de/…/262_GutesAusDerRegion.pdf

Ob es einen Regiomaten in eurer Nähe gibt, findet ihr hier heraus: https://www.regiomat.de/home

Über das Angebot direktvermarktender Betriebe in unserer Region berichten wir in unserer LES ab Seite 53

Mit der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen verfügt das Gießener Land über ein attraktives Hochschulangebot. Hinzu kommt eine breit aufgestellte Bildungslandschaft, die durch weitere Bildungsangebote in der Stadt Gießen ergänzt wird.

Wie die Bildungslandschaft im Gießener Land aufgestellt ist, lesen Sie in unserer LES ab Seite 60.

Überalterung, niedrige Geburtenrate, frühes Ausscheiden aus dem Arbeitsleben, wenige Ausgebildete, mehr Studierte: Die Gründe für den Fachkräftemangel sind vielfältig.

Im Gießener Land werden zukünftig Fachleute in technischen und kaufmännischen Berufen gesucht. Auch in den wirtschaftlichen und personenbezogenen Dienstleistungsberufen wird die Nachfrage nach Bewerbern größer. Engpässe bestehen bereits bei den Pflegekräften, Erzieher*innen und dem Handwerk.

Wie es um die Fachkräfteversorgung und Ausbildungsplätze im Gießener Land genau bestellt ist, lesen Sie in unserer LES ab Seite 73.

Infos, Zahlen und Maßnahmen für Deutschland zu diesem Thema lesen Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/fachkraeftesicherung.html

 

Das bundesweit einheitliche Ausbildungsgütesiegel des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) gibt es seit Anfang 2020. In Hessen wird damit die bisherige Zertifizierung „Premium-Ausbildungsbetrieb“ abgelöst. Die Gastronomie auf der Burg Gleiberg wurde als erste in der LEADER-Region GießenerLand als „Top-Ausbildungsbetrieb“ zertifiziert. Schauen Sie doch mal vorbei: https://www.burggleiberg.de/gastronomie/

 

Die Anzahl der Betriebe mit ökologischem Landbau haben im Gießener Land von 2016 bis 2020 von 80 auf 94 Betriebe zugenommen. Damit liegt ihr Anteil von 16,7 % deutlich über dem Landesdurchschnitt von 13,9 %. 73 dieser Betriebe betreiben ökologische Viehhaltung.

Mehr dazu lesen Sie in unserer LES ab Seite 82.

Über nachhaltige und erfolgreiche bioregionale Landwirtschaft in unserer Region lesen Sie auch auf den Seiten der Ökomodell-Region Lahn-Dill-Gießen: https://oekomodellland-hessen.de/region/lahn-dill-giessen/

Wem ein Bett im Hotel als Gast im Gießener Land nicht zusagt, dem bieten sich in unserer Region viele andere Möglichkeiten. Neben Pensionen und Ferienwohnungen, können sich Besucher in Bauernhöfen, Reiterhöfe oder auch in der Schäferwagenherberge betten. Als LEADER-Region haben wir uns als Ziel gesetzt, die Vielfalt der Übernachtungsmöglichkeiten in der Region zu fördern.

Im Schäferwagen unter knorrigen Apfelbäumen schlafen, dass könnt auch ihr in der Schäferwagenherberge in Hungen-Nonnenroth, direkt am Lutherweg gelegen. https://schaeferwagen-nonnenroth.de/

Mehr über unsere Ziele im Tourismus und Naherholung lesen Sie in unserer LES ab Seite 138.

Mehr zur touristischen Infrastruktur ab Seite 94.

Die Ausbildungsquote gibt den Anteil an Auszubildenden in einem Unternehmen an. Im Gießener Land liegt die Ausbildungsquote mit 5,7 % über der des Landes Hessen (4,4%), was vor allem mit dem ausbildungsintensiven produzierenden Gewerbe im Landkreis begründet werden kann.

In der zweiten Fortschreibung der Ausbildungs- und Arbeitsmarktstrategie beschreibt der Landkreis Gießen seine Pläne zu diesem Thema bis 2025: https://www.lkgi.de/images/formulare_downloads/Wirtschaft_Arbeit-Bildung/Wege_in_Arbeit/Arbeitsmarktstrategie_Fortschreibung_2021.pdf

 

In ihrer Kampagne „Jetzt #könnenlernen“ zeigt die IHK Gießen-Friedberg, dass ein Ausbildungsberuf vor allem für greifbare Ergebnisse, Selbstvertrauen und das Gefühl, persönlich zu wachsen, steht: https://www.ausbildung-macht-mehr-aus-uns.de/

Über den Stand von Ausbildungsbetrieben in der Region lesen Sie in unserer LES ab Seite 75.